29.01.2019

Neues zu Brustkrebs


Patienteninfotag mit neuen Therapien und Behandlungsmethoden

Das Brustzentrum Saar lädt am Samstag, 16. Februar 2019, 14.00 – 17.00 Uhr, traditionell zu seinem Infotag in das Krankenhaus Püttlingen (Konferenzraum 8. Etage) ein. Im Mittelpunkt stehen neue Diagnose- und Therapieverfahren bei Brustkrebs. Dabei referieren Experten über den Mechanismus der Metastasenentstehung, die Sinnhaftigkeit der Mammografie sowie über Behandlungsmethoden bei Nervenschäden in der Krebstherapie. Ergänzt wird das Programm durch Informationen zur Misteltherapie.

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Statistisch gesehen erkrankt etwa jede 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs – Tendenz steigend. Dank großer Fortschritte in der medizinischen Forschung wächst für immer mehr Betroffene die Hoffnung, den Krebs wirksam zu bekämpfen und zu besiegen.

Neue Therapien bei Metastasen

Der metastasierte Brustkrebs ist eine Herausforderung für Arzt und Patientin: „Wir möchten erklären, wie Metastasen entstehen, wie sich neue Metastasen bilden und was unsere Therapien bei der Ersterkrankung bewirken. Dabei zeigt sich, wie sich Metastasen durch die Ersttherapie verändern und welche Unterschiede es bei den Metastasen zu früheren Therapien, als die Primärtherapie noch nicht so aggressiv war, gibt“, erklärt Martin Deeken, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde.

Mammografie-Screeing: Fluch oder Segen?

Das Mammografie-Screening ist ein umstrittenes Vorsorge-Instrument. „Einige sagen, es schade mehr als es nützt, andere sind vom Gegenteil überzeugt. Daher haben wir mit Dr. Keller als Leiter des Screening-Programms im Saarland einen ausgewiesenen Spezialisten für Sie gewinnen können, der Ihnen die Vor- und Nachteile des Screening-Programms erläutert“, so Dr. Deeken.

Abhilfe bei Nervenschädigen durch Krebstherapien

Manche Krebs-Therapien können als Nebenwirkung die Nerven schädigen. Dabei geht Dr. Jürgen Guldner, Chefarzt der Klinik für Neurologie, auf das Vorbeugen und wirksame Therapien ein. Neben den medizinischen Ausführungen werden in einem praktischen Teil die onkologischen Fachschwestern darauf Bezug nehmen.

Misteltherapie: ein Märchen oder tatsächliche Hilfe?

Die Misteltherapie ist ein häufiger Bestandteil von zusätzlich angewandten Naturheilverfahren. Dabei beschäftigt sich die Pharmareferentin Anke Armansperg mit gesicherten, medizinischen Erkenntnissen sowie mit der richtigen Durchführung der Misteltherapie. Gibt es auch Fälle, in denen eine Misteltherapie besser nicht angewendet werden soll? Auf diese und andere Fragen wird Anke Armansperg gerne eingehen. 

Eine vorherige Anmeldung zum Infotag ist erwünscht unter Tel: 06898/553006 oder frauenklinik@kksaar.de, aber nicht unbedingt erforderlich. Weitere Infos finden Sie unter www.kksaar.de